Vier bestens befüllte Gig-Doppelzweier mit Steuermann, ein 2-Mann-Landdienst und ein bisschen Optimismus. - Mehr brauchte es nicht, um anstelle eine „Großen" regulären Wanderfahrt eine kleine aber feine Fahrt über den heimischen Mühlgraben auf die Mulde hinaus zu improvisieren. Der Muldepegel gab ebenfalls sein bestes, Dank wohl dosierter Regengaben im Vorfeld. Dennoch war Obacht angesagt. Nach vielfältig platziertem Großgehölz in den ersten 7 Kilometern Fahrrinne warteten standardmäßig die kiesigen Untiefen der Mulde.
Zum Warmup wurde am Freitagabend am Bootshaus gegrillt und entsprechende Geselligkeit bis zur Morgendämmerung gepflegt. Am späten Samstagvormittag kamen dann endlich die Boote aufs Wasser. Ohne Eile und mit den gebotenen Boxenstops erreichte man komplikationslos den Bobritzer Damm, wo nochmals ausgedehnt pausiert wurde. Die Mannschaft der „Schwalbe" hatte geplant, den vorgesehenen Landeplatz zwischen Groitzsch und Püchau vorerst zu passieren und zumindest bis zur Brücke in Canitz zu fahren. Dieses wurde dank kräftigem Schiebewind gegen die mitunter ordentliche Strömung ohne weiteres umgesetzt. Man erreichte nach der Umkehr dennoch als erstes Boot das Lager. Hier duftete es schon lecker aus zweierlei Dutch-Ofen-Kesseln nach "Johnnys Kanada-Töpfchen" und Käsekuchen. Veikko und Peter hatten ganze Arbeit geleistet, um die entbehrungsreiche Anfahrt zu kompensieren. Nach und nach trudelten alle Besatzungen mehr oder weniger versehrt am Zielpunkt ein. Das gute alte Panzertape... Aus traditioneller Verbundenheit stießen noch einige "Landratten" mit unterschiedlicher Motorisierung zur Truppe hinzu. Bei Lagerfeuer und Mucke wurde eine der kürzesten Nächte des Jahres angemessen verbracht.
Im Ergebnis dessen kamen am Sonntagmorgen erst nach und nach alle Beteiligten aus den Senken. Wir schon am Vortag wurde die Mulde vereinzelt zu Bade- und Reaktivierungszwecken genutzt. Eigentlich ein essentieller Bestandteil einer jeden Wanderfahrt. Entspannt und ohne Zwischenfälle konnten die etwa 10 Kilometer stromabwärts noch mal ausgiebig genossen werden. Es zählte hier vor allem auf die Achtsamkeit der Steuerleute. Am frühen Nachmittag waren die Boot wieder im Kasten. Zum Ausklang bekamen vorhandene leckere Reste noch eine Vertilgungschance, die gemütliche Schlussrunde wurde der Witterung entsprechend an ein schattiges Plätzchen am Wasser verlegt. Vielen Dank allen, die sich für das Gelingen der Fahrt verdient gemacht haben. (RBJ)

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