Die Einrichtungen des Ruderclubs Eilenburg sind für den Sportbetrieb geschlossen.
Ausgenommen sind Mitglieder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr.

Das Hygienekonzept ist verbindlich und als Aushang bzw. in digitaler Form verfügbar.

Grundlage sind die Vorgaben des Landkreises Nordsachsen, des Bundeslandes Sachsen und der Deutschen Bundesregierung. Wir orientieren uns außerdem an den Empfehlungen des Landesruderverbandes und des Landessportbundes Sachsen.

 

22.11.2021
Ruderclub Eilenburg e.V.
Vorstand

 #simplysaxony

Die Clubinfo 2021 liegt ab sofort im Bootshaus zur Abholung am schwarzen Brett bereit.
Bei Bedarf kann EIN Exemplar für JEDES Mitglied mitgenommen werden.

Das Blättchen ist aber auch ONLINE verfügbar (LINK).

Beste Grüße, bleibt gesund
Pressewart RBJ

#simplysaxony

Wer hat an der Uhr gedreht...

...ist's denn wirklich schon so spät, die Rudersaison bereits zu Ende? Leider ja! Ein Grund mehr, das ganze noch einmal richtig zu genießen. Das Wetter am 30.10. war jedenfalls perfekt. Unser Nachwuchs startete mit einer Schnitzeljagd in den Tag. Es waren raffinierte Aufgaben zu bewältigen, um den ‚Fluch der Mühlgrabenhexe' zu bannen. Zur Belohnung gab es Süßes und Nudeln mit Tomatensoße aus Corinnas Clubküche. Grandios vorbereitet worden war das Ganze von Trainerin Josie Winter während einiger Nachtschichten, wie man sich erzählt. Schade, dass ein Großteil der Jugend wegen nachgeholter Jugendweihefeiern andernorts unterwegs war.

Dann startete die Vierer-Vereinsmeisterschaft mit zwei gelosten Mannschaften. Es waren jedoch nur jeweils drei Ruderplätze besetzt, auch hier fehlte das nachrückende Jungvolk. Steuerfrau Anna Buhle brachte den zweiten Lauf zwar nahe der Ideallinie über die Bahn, vorher war man dennoch deutlich schneller unterwegs gewesen. So siegte Jugend vor Schönheit ;-) und namentlich Tony Palm, Torsten Sämel und Niclas Gans.

Die feierliche Ansprache wartete mit einem weiteren Novum auf. Aufgrund der Noch-Nicht-Anwesenheit des Vorsitzenden übernahm Stellvertreterin Silke Gans das Ruder. Vermutlich begrüßte damit erstmals in der Vereinsgeschichte eine First Lady neue Mitglieder, ehrte langjährige Vereinszugehörigkeiten und die erfolgreiche Bundeswettbewerberin Helene Weist, leider ebenfalls abwesend.

Danach gingen die Boote zu Wasser, die Ruder zur Hand bzw. Kaffee und Kuchen dorthin, wo selbst die fleißige Herbstsonne niemals scheint. Auf der Mühlgrabenwiese versammelten sich Ruderer und Wanderer wie eh und je am Feuerchen zu anregender Konversation mit Würstchen, Bierchen und Gitarre.

Der kühle Abend dräute wie immer viel zu früh, die tückischen Hindernisse wurden flussabwärts gerade noch so umschifft. Bis tief in die Nacht hinein ließ man dann den Tag ausklingen, ob an Feuerschale oder Hochofen, vor der Bootshalle oder im Saal. Vielen Dank Allen, die sich ums gute Gelingen verdient gemacht haben. RBJ

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#simplysaxony

30. Landesmeisterschaft

Sachsen und Thüringen in Eilenburg

 

Während andernorts Regatten mangels Beteiligung abgesagt werden, sind die Landesmeisterschaften in Eilenburg weiter eine feste Größe im mitteldeutschen Ruderkalender. Bei Wetter vom allerfeinsten kam zum letzten Septemberwochenende Alles von Rang und Namen an der Kiesgrube zusammen. Dank Annekatrin Thiele wehte sogar ein Hauch von Olympia an der Strecke. Nach Gold in Rio war sie in Tokio mit von der Partie, in Eilenburg fuhr sie unter anderem im Bug des DHfK-Vereinsachters als Erste über die Ziellinie. Das legendäre Schlussrennen war mit sechs Booten hochkarätig besetzt, darunter auch die Mannschaften aus Wurzen und Dresden mit ihren Erfahrungen der Ruderbundesliga.

Den wohl größten Erfolg für die Eilenburger markierte Tim Schäfer trotz Bojenkollision und Zeitstrafe im 200m-Slalom-Rennen der 10- und 11-Jährigen. Er konnte seine Leistung vom Vorjahr bestätigen und schnappte sich die Silbermedaille. Auf dem 3.Rang folgte Len Stiebitz, der auch von Erfahrungen der vorigen Saison profitierte. Neu war für ihn der Start auf der 500m-Strecke, mit einem ausbaufähigen Platz 6 als Resultat.

Sehr zufrieden waren Colin Zemke und Hannes Lepping mit dem Ausgang ihres Rennens über 1000 Meter im Doppelzweier der Altersklasse 13 und 14. Sie errangen durch die perfekte Umsetzung von Technik und Rennstrategie, sowie gutem Zusammenhalt und Abstimmung die ersehnte Bronzemedaille.

Im Einer hingegen musste Hannes wegen des Seitenwindes einen Start aus der Bojenkette heraus fahren. Er gab das Rennen nicht verloren und kämpfte sich in einem starken Teilnehmerfeld auf Platz 4 ins Ziel. Ebenso Colin Zemke (13 Jahre), der dafür alle Reserven im Endspurt mobilisierte und zwei Mitstreiter auf die hinteren Plätze verwies.

Bei den 12jährigen Jungen wagten sich gleich drei Eilenburger das erste Mal auf die 1000 Meter-Distanz. Ole Völker, hier müsste eigentlich eine Fliegengewichtsklasse eingeführt werden, durfte nach dem Vorlauf bereits die Beine hoch legen. Die beiden anderen erreichten das Finale. Ben Neubert lag bis 700m auf Bronzekurs, hatte dann aber keine Kraft mehr (Platz 5). Dahinter landete Tilman Domin, der nach einem nervös-verpatzten Start nicht mehr aufschließen konnte.

Konstantin Kötz brachte seinen Junioren-B-Einer mit einer guten Zeit und Platzierung durch den Vorlauf, verpasste aber leider das Finale.

Nach wenigen Monaten Übung im Ruderboot startete Maxi Kröckel (14) ihre Ruderkarriere als B-Juniorin über 1000m im Einer. Sie qualifizierte sich nicht für das Finale, zeigte jedoch eine für die Ausgangslage achtbare Leistung auf der Strecke. Moralische Unterstützung erhielt sie dabei von Kameradin Helene Weist, die einer Verletzung wegen leider nicht antreten konnte.

Etwas mehr Erfahrung haben gemeinhin die Mastersruderer im Alter von 27 Jahren und älter vorzuweisen. Da hier die Teilnehmerdichte sehr rückläufig ist, wurden verschiedene Alterklassen zusammen gewertet. Jüngere erhielten nach dem Zieleinlauf entsprechende Zeitaufschläge, die von vornherein festgelegt waren. Rayk Bremme-Jung hatte aufgrund seiner Gegner aus den Jahrgängen 1959 und 1946 mit zusätzlich 14 bzw. 44 Sekunden zu rechnen. Entsprechend gespannt erwartete der 1971 geborene die Auswertung des Einer-Rennens. Nach leicht verpatztem Start hatte er sich mit konstanter Leistung einen anständigen Vorsprung erarbeitet und landete auf Platz Zwei im Sechs-Boote-Feld. Am Ende reichte es für eine Bronzemedaille. Vom undankbaren 4.Rang trennte ihn nur eine Sekunde, Glück muss man haben! Der älteste Sportler konnte den 2.Platz ergattern. Dieser sei dem 75jährigen von Herzen gegönnt, zeigt es doch, wie lang ein aktives Ruderleben währen kann.

Zu guter Letzt sollen im Namen der Sportler Jene gewürdigt werden, die einen solchen Wettkampf im nunmehr 30.Jahr ermöglicht haben, sei es bei der Organisation, beim Auf- und Abbau der Strecke, der Herrichtung des Geländes und der Durchführung. Große Unterstützung gab es auch von Seiten des FEZ- Betreibers, der Kommunen und Sponsoren. Vielen Dank dafür!

Bremme-Jung/Winter

     

#simplysaxony

30. Landesmeisterschaften

Sachsen/Thüringen in Eilenburg

 

Video

 

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VonOben
Thx Frank

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 DrumRum

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 Das war's... auf Wiedersehen beim nächsten Mal!
Letzte Änderung 08.10.2021

#simplysaxony

18.09.2021

Berlin

,Wir' waren mal wieder zu Gast bei unseren Richtershorner Ruderfreunden und durften das Starterfeld gemeinsam mit Rotation, Schmöckwitz und Pirna bereichern. In der Summe gab's einige erste, zweite, dritte Plätze und eine Kaffeefahrt, Jung und Alt vereint. Herzlicher Glückwunsch! Ausführlicher Bericht wie folgt...

 

Toller Zusammenhalt zwischen Jung und Alt

Am letzten Wochenende (17.09.-19.09.21) fuhr eine kleine Delegation des Ruderclub Eilenburg zur Rohrwallregatta beim Richtershorner Ruderverein. Nachdem wir in Berlin ankamen, luden wir den Hänger ab, bauten die Boote an und bezogen unsere Quartiere. Mandy und Stephanie bereiteten in der Zeit schon das Abendessen vor. Nachdem alle gesättigt waren, ging es in den gemütlichen Teil des Abends über. Die Kinder spielten, nein, nicht am Handy, sondern alle gemeinsam 'Werwolf'.

Am Samstag konnte der Nachwuchs sich bei einem sehr leckeren und üppigen Frühstück für den Regattatag stärken. Ole, der kleinste von allen, musste als erstes an den Start gehen. In einem spannenden Rennen und nach einen harten Kampf überquerte er als erster Sieger dieses Tages die Ziellinie. Der Erfolg für den Ruderclub Eilenburg sollte nicht abreißen. Sein Trainingspartner Tilmann startete direkt nach ihm und erkämpfte sich den 3.Platz bei den 12-jährigen Jungs.

Kurz darauf folgten die Einer der 13/14-jährigen, welche in zwei Abteilungen starteten. Colin und Hannes mussten sich beide gegen die Berliner behaupten. Hannes der seit zwei Jahren eine offene Rechnung mit dieser Bootsklasse und Strecke hatte, erreichte in diesem Jahr endlich das Ziel und das als Erster. Aber auch Colin ließ sich nicht von der starken Konkurrenz beeindrucken und erruderte sich Platz 3. Tobi startete in der zweiten Abteilung. Obwohl er alles gab, reichte es leider nicht für einen Podestrang.

Nachdem die Kinder-Einer der Jungs durch waren, mussten die Junioren ran. Konstantin startete hier im Einer. Es war ein Kampf um Platz zwei und drei. Nachdem er sich nochmal erinnerte, wie die Technik umzusetzen ist, schob er sich kurz vor dem Ziel auf Rang zwei und holte Silber.

Kurz vor der Mittagspause musste dann auch die Trainerin mit ihrer Mannschaft aufs Wasser gehen. Eingekauft vom Richtershorner Ruderverein, füllte sie den letzten Platz im Mixed-Achter aus. Den Weg zum Start nutzte dieser für eine kleine Trainingseinheit, da die Mannschaft in dieser Besetzung noch nie gerudert war. Davon ließen sich die acht 'Jungs und Mädels' nicht beeindrucken und ruderten den Sieg nach Hause.

Nach der Mittagspause waren die Mannschaftsboote dran. Hier sollten Ole und Tillmann ihren Erfolg vom letzten Jahr im Sportspar-Zweier wiederholen. Da die Boote Bugball an Bugball nebeneinander herfuhren, blieb es bis zum Schluss spannend. Um eine Kollision mit dem gegnerischen Boot zu vermeiden, mussten sie jedoch für einen Schlag aussetzen und ruderten als zweite durchs Ziel.

Als nächstes waren Konstantin und Hannes dran. Hannes musste einen Jahrgang höher starten, damit dieses Boot in dieser Besatzung fahren konnte. Zudem durften aus Jugendschutzgründen keine ‚Hackis' gefahren werden. Anders als die anderen Boote, welche mit Junioren voll besetzt waren. In diesem Rennen haben die beiden Jungs gezeigt, dass Alter und Material keine Rolle spielt, wenn man die Technik gut umsetzt. Sie erkämpften sich einen souveränen zweiten Platz.

Im letzten Mannschaftsboot, welches ins Rennen ging, saßen Hannes und Colin. Beflügelt von den vorherigen Erfolgen starteten die beiden durch. Man merkte, dass sie schon einige Starts in den Knochen hatten, denn sie wurden etwas unkonzentriert und fingen sich vier 'Krebse'. Doch ließen sie sich davon nicht entmutigen und schoben das Boot immer wieder neu an, sodass auch hier ein souveräner 2.Platz heraus kam.

Zum Schluss sollte nun noch Helene im leichten Einer der 14-jährigen Mädchen an den Start gehen. Leider kam dieses Rennen nicht zustande, da es keine Gegnerinnen gab. Daher wurde kurzerhand beschlossen, dass sie sich auch bei den Juniorinnen B durchsetzen soll. Mit einem super Start ging Helene auf die Strecke und positionierte sich auf Platz zwei. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Konkurrentin aus Berlin. Leider fing Helene kurz vor dem Ziel einen Krebs und verletzte sich dabei an der Hand. So fiel sie auf Platz 3 zurück. Das ist in Anbetracht ihres Alters und Gewicht dennoch eine hervorragende Leistung.

Da die Rennen alle eng hintereinander lagen, mussten hier alle mit anpacken. Es war schön zu sehen, wie die Kinder sich gegenseitig unterstützten. Sei es beim Rein- und Raustragen der Boote, bei der Erwärmung oder durch das Anfeuern.

Mit dem letzten Rennen sollte der Tag aber noch nicht zu Ende sein. Im Anschluss an die Regatta machten wir uns bunt durchmischt (Jung und Alt, Anfänger und Fortgeschrittene) auf zu einer kleinen Ausfahrt. Wir fuhren über die Regattastrecke Grünau, sechs Kilometer stadteinwärts und legten an einem netten Restaurant nahe dem Teltowkanal an. Für die Kinder war es die erste Ausfahrt auf einem offenen Gewässer.

Nachdem wir uns mit einem Heißgetränk stärkten, ging es wieder nach Richtershorn zurück. Mit einem leckeren Abendessen (Nudeln mit Tomatensauce) wurde ein entspannter Ausklang eingeleitet. Einige Kinder spielten noch ein paar Gesellschaftsspiele, andere tanzten ausgelassen mit in der Runde der Erwachsenen.

Am Sonntag fuhren wir mit unseren ganzen Erfolgen und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder nach Hause.

J.Winter

 

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 #simplysaxony

Hartes Training wird belohnt

Vom 03.09.-05.09.21 fand die wichtigste Ruderregatta, die es im Kinderbereich gibt, statt:

Der Bundeswettbewerb.

Nachdem dieser letztes Jahr aufgrund Corona ausfiel, fand er dieses Jahr in einer abgespeckten Version statt. Nur die Altersklassen 13/14 und auch nur ein Boot pro Boots- und Gewichtsklasse durfte hier von jedem Bundesland gestellt werden. Um mitfahren zu dürfen, müssen sich die Kinder qualifizieren. In diesem Jahr fand die sächsische Qualifikation im Juli in Leipzig-Burghausen statt. Die Bootsmannschaften mussten hier ein Einzelzeitfahren von einer Strecke über 1000 m bestreiten. Qualifiziert hat sich jeweils das Boot mit der schnellsten Zeit. An diesem Tag stellte sich neben Hannes Lepping auch Helene Weist der Herausforderung.

Noch vor den Ferien wurde die Nominierung bekannt gegeben. Helene Weist hatte es geschafft und durfte die Ruderjugend Sachsen und den Ruderclub Eilenburg im leichten Einer der 14-jährigen Mädchen vertreten. Von nun an begann die spannende Reise. Alle Nominierten lernten sich erstmals im Juli beim Teambuilding in Dresden kennen. Hier wurden neben den Schlachtrufen auch die Aufgaben für den Athletik-Wettkampf geübt.

Da der Bundeswettbewerb erst im September statt finden sollte, wurden die Sommerferien genutzt, um die Grundlagen, Kraftausdauer und auch die Technik zu verbessern. Hochmotiviert und mit Aufregung im Gepäck ging es dann am 03.09.2021 nach Salzgitter. Dort angekommen, mussten wir uns zunächst akkreditieren. Von nun an, war das Tragen der Maske und der Akkreditierungskarte Pflicht. Um sich an das Wasser und die Strecke zu gewöhnen, trainierte die Ruderjugend Sachsen noch ein letztes Mal, bevor es dann zur Jugendherberge nach Braunschweig ging.  Nachdem die Zimmer bezogen waren und alle zu Abend gegessen hatten, erfolgte eine Mannschaftsbesprechung. Hier tauschte Helene das blaue RCE-Vereinsshirt von Sportspar mit dem neon-grünen Trikot der Ruderjugend Sachsen. Somit waren die sächsischen Sportler auch für den letzten Zuschauer von weitem erkennbar. Neu ausgestattet ging es ins Bett, da am Samstag zunächst die 3000m-Langstrecke anstand. Die Platzierung der 3000m bestimmt die Besetzung der verschiedenen Finals. Die ersten sechs starten im A-Finale und fahren um Platz 1.-6. Im B-Finale sind es die 7.-12. Platzierten der Langstrecke und fahren Platz 7-12 aus.

Frisch gestärkt vom Frühstück und mit gepackter Sporttasche ging es für Helene am Sonnabend nach Salzgitter. Nach einer kurzen Erwärmung legte sie ihr Boot „Ibis“ mit der Bugnummer D04 ins Wasser und fuhr an den Start. Wie die Bugnummer verriet, sollte Helene als 4. auf die Strecke gehen. Die drei Mädels vor ihr legten ein rasantes Tempo an, wohingegen Helene mit etwas ruhigeren aber dafür kräftigen Schlägen auf die Strecke ging. Nach 1000 m kam die Wende und es ging 2000m bis zum Ziel zurück. Auf den letzten 1000 m, welche auch von den Zuschauern eingesehen werden konnten, sah man nun deutlich. welche Sportlerinnen sich auf den ersten zwei Dritteln der Strecke völlig verausgabt hatten. Helene zeigte jedoch nach wie vor kräftige ruhige Schläge. Am Ende reichte es für Platz 10 von 11. Die Platzierungen 7-10 lagen jedoch zeitlich nah beieinander. So war klar, dass das B-Finale über 1000m ein sehr spannendes Rennen wird. Doch zunächst stand noch der Athletik-Wettkampf auf dem Programm. Nach einer kurzen Stärkung ging es in das Stadion, wo schon die einzelnen Stationen aufgebaut waren. Neben Ergometerfahren, wurden auch Geschicklichkeit und Wissen getestet. Zum Glück gab es diesen Vorbereitungstag in Dresden. Aufgrund dessen konnte die Ruderjugend Sachsen hier einen sehr guten vierten Platz erreichen. Am Ende dieses sehr sehr langen Samstags landeten Helene und die restliche Ruderjugend wieder in der Braunschweiger Jugendherberge.

Am Sonntag ging es dann noch einmal für Helene um alles. Eine Medaille im B-Finale war das Ziel und aufgrund der sehr engen Zeiten auf den 3000 m auch greifbar nah. Helene musste nun auf dem Punkt alles abrufen, was sie bisher gelernt hatte. Doch sie wusste schon jetzt, dass sie stolz auf sich sein kann. Mit diesem Wissen und dem Ehrgeiz, eine Medaille zu gewinnen, ging sie an den Start. Nach den ersten Schlägen konnte Sie sich zusammen mit der Gegnerin aus Bayern von den anderen Mädels absetzen. An der 500 m-Marke lag Sie deutlich vor der Hessin auf Platz 2, wobei die Gegnerin aus Bayern noch nicht mal eine Bootslänge entfernt war. Ein kurzer Blick nach links auf die anderen Bahnen und sie setzte zum Zwischenspurt an. Mit dieser Finesse konnte sie sich nun deutlich von dem restlichen Feld absetzen und den Vorsprung der Bayerin auf eine halbe Bootslänge reduzieren. Zum Schluss wurde es jedoch nochmals spannend. Die Gegnerin aus Hessen konnte noch auf den letzten 250 m aufholen, da Helene in der Bojenkette hängen blieb. Doch vom Ehrgeiz gepackt und die Medaille zum Greifen nahe, mobilisierte Helene all ihre Reserven und spurtete ins Ziel. Erschöpft, aber glücklich erruderte sie sich den 2. Platz im B-Finale und ist somit die achtbeste Ruderin Deutschlands in ihrer Alters- und Bootsklasse.

Zur Super-Leistung gratulieren ihre Trainingsjungs, ihre Trainerin sowie der gesamte Ruderclub Eilenburg. Wir sind gespannt, was da noch alles kommt.

J.Winter

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#simplysaxony

 

 

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Ende der Aktion:
30.09.2021

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