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Fotos: FW, RBJ

 

Letztes Wochenende war wieder mal die Zeit gekommen: Regatta, wo es am schönsten ist, auf der Bleilochtalsperre im bayrisch-thüringschen Grenzgebiet.

Entsprechend achtbar schlug sich das RCE-Team, bestehend aus Annemarie Fromm, Isabell Krause, Leonie Korn, Lucas Schulz, Julius Kötter, Valentin Korn, Malte Jung, Niclas Gans, Jonas Schlenkermann, Maximilian Pannier und Senior Christoph (Rudi) Krüger.

Die größten Erfolge konnten Schulz/Kötter im D2 (Junioren B Leichtgewicht, Siege über 500 und 1000m) und Krause (Juniorin B, 1000m) verbuchen. Sie nahmen die begehrten Schiefermedaillen mit nach Hause.

Auch über weitere 2. Plätze (13x) und 3.Plätze (5x) freuten sich die Eilenburger. Leonie Korn und Maximilian Pannier qualifizierten sich für den kommenden Bundeswettbewerb.

Beim 350m Sprint, dem Abendrennen, kam richtig Ruderbundesliga-Atmosphäre auf: Der Mixed-Doppelvierer mit Korn/Kötter/Krause/Fromm/Pannier(Stm.) konnte sich als jüngstes Boot als Vorlaufdritter einen Platz im Finale sichern. Das machten dann am Ende die bis 18-Jährigen unter sich aus.

Sicher gab es noch das ein oder andere Rennen, welches Ansporn für kommende Trainingseinheiten geben soll und das ist auch in Ordnung!

Ein großes Dankeschön geht an die Betreuer Uta Hetzel und Silke Gans, den Hängerfahrer Patrick Krähnert und die unterstützenden Familien Korn und Kötter.

Foto: Schulz/Kötter (vorn) auf dem Weg zum Sieg über 1000m.

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16.6.2014 (RBJ)

Die Mannschaft des RCE belegte den 7.Rang und erfüllte damit die Hoffnung auf einen Platz im Mittelfeld. Neben 4 Nachwuchsspielern (Tony, Lucas, Julius, Malte), die das 1.Auswärtsturnier dieser Art erleben durften, waren 3 Erwachsene am Start (Michael, Rudi, Rayk). Turniersieger wurde die Mannschaft von Neuwied2 die im Finale gegen Hamm das Sagen hatte. Danach platzierten sich die Duisburger, Neuwied1, unsere geliebten Koblenzer Kobolde und die wettkampfstarken "großen" Dattelner Mädels. Neuwied3 und zwei weitere Dattelner Jungdamenmannschaften konnte der RCE mit großem Kampfgeist nach hinten verweisen.
Am Ende des Sonntages waren sich alle Teilnehmer einig: Das "Duisburger" war wieder ein Turnier der Spitzenklasse, das nicht zuletzt durch den hochgradigen Party- und Spaßfaktor überzeugte.
Willi Hummels konnte in seiner Abschlußrede schon die Vorfreude auf nächstes Jahr schüren:

25./26.April 2015 in Hamm

"Hamm Hamm, Hamm Hamm - wir fahren nach ....." (Genau!)

Foto: Abfahrt Sonntagnachmittag - Und, ja, wir sehen ganz schön fertig aus.

(RBJ)

Das  Leichtgewicht Maximilian Pannier errang zur Eilenburger Frühjahrsregatta die meisten Erfolge. Über alle 3 Distanzen. 3000 Meter, 500 Meter Schlagzahlrennen und die Normalstrecke über 1000 Meter sicherte er sich am Sonnabend  die Siege. Auch Christoph Krüger war am Sonnabend unschlagbar. Bei den Männern fuhr er sowohl im 1000m-Rennen als auch im 300m-Sprint zum Sieg. Unsere Juniorinnen und Junioren dürfen in diesem Jahr das erste Mal größere Skullblätter, sogenannte Big Blades rudern. Im Training beherrschten sie diese schon ganz gut, aber der Erfolg bei der Regatta war doch sehr unterschiedlich. Julius Kötter und Lucas Schulz, wieder im Leichtgewicht startend, freuten sich über ihren ersten Sieg in diesem Jahr. Gemeinsam im Vierer mit Valentin Korn, Malte Jung und Steuermann Maximilian Pannier erreichten sie nach hartem Kampf den 2. Platz. Isabell Krause und Annemarie Fromm waren im Einer und im Zweier jeweils Vierte.

Leonie Korn belegte über 3000 m und im 500m Schlagzahlrennen zweite Plätze. Am Sonntag wollte Leonie zeigen, dass sie auch gewinnen kann. Leider erhielt ihr Boot ein Leck, sodass sie mit fast vollgelaufenem Bug und einer unwahrscheinlichen Kraftanstrengung nochmals auf Platz 2 über die Ziellinie fuhr. Valentin Korn stellte sich  der starken Einerkonkurrenz. Er zeigte eine ansprechende Leistung, konnte aber um den Sieg nicht mitkämpfen. Leider meinte es das Wetter am Sonntag nicht so gut mit den Ruderern. Durch den starken und böigen Westwind  entschloss sich die Regattaleitung die Wettkampfstrecke auf 500m zu verkürzen. Maximilian siegte auch bei diesen widrigen Bedingungen. Jonas Schlenkermann, der am Vortag über die 3000m siegte, belegte im Schlagzahlrennen am Sonntag im Einer Platz 2. Niclas Gans, am Sonnabend erst von einer zweiwöchigen Klassenfahrt zurückgekehrt, stellte sich auch der Konkurrenz. Im Einer belegte er Platz 3 und gemeinsam mit Jonas im Zweier den 4. Platz. Leider waren doch eine ganze Reihe Sportler ins Wasser gefallen. Einige der Jüngeren schafften es nicht, gegen den Wind zu rudern. Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen ist oberstes Gebot, deshalb wurde die Regatta um 12.00 Uhr abgebrochen.

U.H.

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Fotos: Uta Hetzel, Carlos Kötter

Am Ende der Osterferien starteten wir zur ersten Regatta nach Zschornewitz. Wie waren die Sportler über den Winter gekommen? Zum Glück konnte die Wassersaison schon in der ersten Aprilwoche auf dem Mühlgraben beginnen und sofort nach dem Anrudern auf der Kiesgrube fortgesetzt werden. Im letzten Jahr war ja die Kiesgrube zu dem Zeitpunkt noch mit Eis bedeckt. Meist ruhiges Wasser ermöglichte ein effektives Training. Niclas Gans startete als erster schon zur Langstrecke in Leipzig. Die Erkenntnis, dass ein zu ruhiger kraftvoller Schlag nicht für eine vordere Platzierung ausreicht war für alle Sportler nützlich.

Annemarie, Isabell, Malte, Valentin, Lucas und Julius starten in diesem Jahr im Junioren B Bereich. Sie wollen die größeren Big Blades nutzen und beherrschen.

Nun zu Zschornewitz- ein sonniger Tag, ruhiges Wasser waren optimale Bedingungen auf dem kleinen See. Zuerst starteten Niclas und Maximilian im Zweier, sie erkämpften sich den 3. Platz. Zweite Plätze erreichten Julius und Maximilian in ihrem Leichtgewichtseiner. Die schnellsten Eilenburger waren Lucas und Julius im Zweier in 3:49min, beide konnten sich über einen 3. Platz freuen. Auch Isabell und Annemarie sowie Malte mit Valentin erreichten im Zweier einen guten vierten Rang. Leonie und Jonas wurden Dritte im Einer, Annemarie erreichte durch einen tollen Endspurt noch Platz 4 in der gleichen Bootsklasse. Isabell und Valentin kamen im Einer am Start mit den Big Blades doch noch nicht so zurecht wie erhofft, ein Steuerfehler führte dann zu einem frühen Rückstand, der trotz aller Anstrengungen nicht mehr aufholbar war.

Jürgen Kötter brachte am Abend die Boote wieder sicher zurück nach Eilenburg, Silke Gans, Uta Hetzel und Frau Fromm die Sportler. Nach dem Abladen der Boote erfreuten sich alle noch an einem oder mehreren Hotdogs aus dem Vorrat von Rayk und Kirstin.

U.H.

Foto: Carlos Kötter

Am 12.04.14 war es wieder mal soweit.
Bei erstmaliger Teilnahme der aktuellen RCE-Jugend gab es neben einer 6 km-Langstreckenfahrt mit Massenstart wieder diverse lustige Wettkämpfe in alters- und vereinsgemischten Mannschaften.

Weitere Bilder hier (Link).

17.04.14 RBJ

Am Sonntag, dem 02. März 2014 fand sich diesmal eine überschaubare RCE-Truppe zum Frühstückslauf zusammen. Damit bekamen die beiden originellen Kommentatoren wieder Gelegenheit, nicht nur die zahlreichen Eilenburger Fußballer, sondern auch den Ruderclub lautstark zu erwähnen.
Unsicherheiten in der Auslegung der Wettkampfbezeichnung wurden auch heuer nicht ausgeräumt: Meint man, diese Streckenlänge trotz gepflegter Frühstückseinnahme bewältigen zu können? Dann waren die große Getränkeauswahl und der leckere Windbeutel am Ziel wieder eine gelungene Überraschung.
Das hervorragende Wetter trug mit Sonne und Plusgraden ebenfalls dazu bei, daß diese Veranstaltung ein echter Frühjahrsklassiker bleibt.

Ergebnisse :

Frühstückslauf 1,2 km (139 Starter)

Julius Kötter (9.)
Malte Jung (13.)
Rayk Bremme-Jung (14.)
Isabell Krause (62.)
Stephanie Misch (66.)

5 km Lauf (238 Starter)

Benjamin Misch (207.)

 

Dank und Anerkennung an alle Teilnehmer und vor allem die Organisatoren!

Rayk Bremme-Jung (Fotos: Kirstin Jung)

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11.-13. Abril 2014, Berlin Richtershorn

Die Teilnehmerliste zum Eintragen hing am schwarzen Brett. Nachzügler können sich melden bei:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

17.02.2014 RBJ

Allgemein

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Impressionen im Nebel (Veikko, Wilfrid)

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LVZ Bericht von Uta Hetzel:

Landesjugendspiele in Dresden

Zeitgleich mit der Weltmeisterschaft der Ruderer fand am Sonntag, den 1.9.2013 auf der Elbe in Dresden die Landesmeisterschaft der Kinder und Jugendlichen statt. Im Trainingslager während der vorletzten Ferienwoche bereiteten sich die Eilenburger auf diese Regatta vor. Es war hier eine ungewöhnlich kurze Strecke zu durchrudern, knapp 500m flußabwärts. Schwierig war, die Boote am Start auf gleicher Höhe zu halten und dann mit wenigen kurzen Schlägen das Boot auf Geschwindigkeit zu bringen. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Start verschlafen wird. Fast alle Eilenburger konnten eine Medaille erringen. Gold erkämpften Leonie Korn und Jonas Schlenkermann im Mix Zweier sowie Julius Kötter, Valentin Korn, Niclas Gans, Lucas Schulz und Malte Jung im Doppelvierer. Silber errangen Jonas im Einer und der Mix Vierer mit Isabell Krause, Valentin, Niclas, Annemarie Fromm und Malte als Steuermann. Julius und Lucas starten noch im Doppelzweier. Im Kampf um den Sieg fingen sie leider einen Krebs ( Skull wird unsauber ausgehebelt und aus der Hand verloren), konnten aber doch noch als Dritte über die Ziellinie rudern.

U.H. 

Hier noch der Bericht des Landesruderverdandes Sachsen zur Veranstaltung:

Ein farbenfrohes Bild boten die Ruderinnen und Ruderer zu den Landesjugendspielen Sachsen, die im Jahr 2013 am 01.09. in Dresden ausgetragen wurden. Mit gelben T-Shirts ausgerüstet sah alles sehr bunt aus und auch die Medaillen erhielt man im wunderschönen Sonnen-Design.

Die Regattastrecke in Blasewitz mit dem Blauen Wunder als malerischen Hintergrund im Zielbereich schuf mit der Organisations-Mannschaft und Technik des Sächsischen Elbe-Regattavereins gute Voraussetzungen für die Wettkämpfe.

Dabei war alles ganz anders geplant. Das Hochwasser hat alle ursprünglichen Pläne zur Durchführung der Regatta in Radebeul zunichte gemacht. In Absprache mit dem LSB konnten wir aber diesen Wettkampf zu gleichen Bedingungen nachholen. Mit ca. 250 Teilnehmern wurde die Regatta ein großer Erfolg für unseren Nachwuchs.

Nach dem Ausfall von drei planmäßigen Regatten zu geplanten Terminen ( Dresden / Pirna, Landesjugendspiele und Wurzen ) merkte man regelrecht die Freude am Wettkampfrudern bei allen Teilnehmern. Die Achterbeteiligung von jeweils 3 Booten im Juniorenbereich spricht Bände. Wann hatten wir so was schon mal.

Nicht genügend danken und loben kann man die Organisatoren des SERF und allen Kampfrichtern und Helfern. Hier wurde in einer außergewöhnlichen Situation außergewöhnliches geleistet.

Wir hatten schon im Vorfeld auf event. kleinere Schwierigkeiten hingewiesen. Diese Botschaft ist bei fast allen angekommen, leider jedoch nicht bei einzelnen Sportfreunden.

Wenn wir aber in die glänzenden Augen unserer jüngsten Athleten bei den Siegerehrungen geschaut haben, wussten wir, es war gut und richtig diesen Wettkampf durchzuführen.

Ergebnisliste

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Bronzemedaille bei den U-23-Weltmeisterschaften im Rudern

Anne Dietrich vom Ruderclub Eilenburg steht wieder auf WM-Podest mit ihren Achter-Kameradinnen

Auch im zweiten U-23-Jahr war der Weg für Anne Dietrich vom Ruderclub Eilenburg bis zur festen Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft alles andere als ein Kinderspiel. Neben den Mühen auf sportlichem Gebiet musste Anne am Sportgymnasium in Leipzig unter Beweis stellen, dass sie nicht nur in der Lage ist, unter schwierigen Bedingungen hart und erfolgreich zu trainieren. Parallel zum Training waren Punkte und Prüfungsergebnisse für das Abitur zu erarbeiten. Zwar wusste Anne, dass sie das Abitur mit 1,6 bestanden hatte, aber ob sie das Zeugnis dazu gemeinsam mit ihren Klassenkameraden bekommen würde, stand zunächst in den Sternen. Kaum waren die Abiturergebnisse bekannt, musste Anne ins Trainingslager des Deutschen Ruderverbandes für die Vorbereitung seiner U-23-Nationalmannschaft auf die diesjährigen Weltmeisterschaften nach Ratzeburg reisen und dort hatten natürlich die Trainer das Sagen. Immerhin gab es für die Abiturientin einen 48-Stunden-Urlaub, in dem sie nach Leipzig zum Abiball fahren konnte. Nach dem mehr als zweiwöchigen Trainingslager machten sich die Rudersportler auf in diesem Metier eher ungewöhnliche Art auf den Weg zur diesjährigen Weltmeisterschaft der U-23-Ruderer. Mit der Bahn reisten die jungen Leute und ihre Trainer nach Linz. Dort, an einem Nebenarm der Donau, hatten die Organisatoren aus Oberösterreich unter äußerst widrigen Bedingungen nach den katastrophalen Überschwemmungen der letzten Wochen dafür gesorgt, dass die Regattastrecke und die gesamte Infrastruktur wieder Weltmeisterschaftsniveau bekam. Die mehr als 800 Ruderinnen und Ruderer aus der ganzen Welt konnten vier Tage lang ein Rudererfest allererster Güte feiern“.

War es für Anne und ihre Achter-Kameradinnen bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr noch problemlos, im WM-Finale zu starten, sah es jetzt schwieriger aus. Um die sechs Finalplätze bewarben sich sieben Frauenachter, neben dem deutschen die Boote aus den USA, den Niederlanden, aus Großbritannien, Weißrussland, Australien und Kanada. In zwei Vorläufen kam jeweils der Sieger sofort ins Finale, die anderen Platzierten mussten im Hoffnungslauf um die restlichen vier Plätze kämpfen und würden somit beim Kampf um die Medaillen ein Rennen mehr auf dem Buckel“ haben. Im Vorlauf hatten sich die deutschen Damen mit denen aus den USA und aus Kanada auseinanderzusetzen. Die Deutschen bemühten sich redlich, hatten aber vom Start an keine Chance gegen die souveränen 2012-er Weltmeisterinnen aus den USA. Da war es ein schwacher Trost, mit einer besseren Zeit als die Britinnen über die Strecke gekommen zu sein - die Damen von der Insel besiegten sicher die Konkurrenz in ihrem Vorlauf. Werner Nowak, Co-Trainer des Deutschlandachter und hier Cheftrainer des U-23-Frauenachters stimmte seine Schützlinge mit der Devise Mit heißem Herz und kühlem Kopf“ auf das Rennen am Freitag ein. Ob die acht Ruderinnen und ihre Steuerfrau zu aufgeregt waren? Statt, wie erwartet, das 5-Boote-Feld zu dominieren, lag der deutsche Achter bei 1.000 m nur auf dem dritten Platz. Es fehlten fast zwei Sekunden bis zu den beiden führenden Booten aus Australien und den Niederlanden, der Abstand zu den Verfolgern aus Kanada und Weißrussland war aber auch nicht größer. Erst bei 1.500 m hatten sich die Deutschen an die Spitze gesetzt, die sie dann nicht mehr abgaben. Am wettkampffreien Sonnabend ließ Trainer Nowak seine Frauen in der Mittagspause der Regatta ins Boot zu einer Trainingseinheit steigen. Inzwischen war der Zeitplan für die Finalläufe verändert worden. Eine Vorverlegung der Startzeiten schien geboten, um die Aktiven nicht dem prognostizierten Hitzrekord aussetzen zu müssen. Das bedeutete für den Finallauf der Frauenachter am Sonntag eine Startzeit kurz nach 12 Uhr. Und darauf sollten sich die deutschen Frauen mit einer Trainingsfahrt ein wenig einstellen.

Am Sonntag stand schon am Morgen eine Hitzeglocke über der Regattastrecke. Es wehte kaum ein Lufthauch durch die Donauaue, als die 48 Ruderinnen mit ihren sechs Steuerfrauen ihre Boote zum Finallauf auf das Wasser brachten. Ob die Deutschen zu aufgeregt waren? Man fühlte sich an das vergangene Jahr erinnert, als die ersten Daten nach dem Start gezeigt wurden: Der deutsche Achter lag wie damals an vorletzter Stelle. Anders als 2012 hatten aber die britischen Ruderinnen ihre Bootsspitze vor dem USamerikanischen Achter. Es war aus deutscher Sicht zum Haarausraufen - auch nach 500 m hatte sich an der Position der Deutschen nichts geändert, das USA-Boot lag inzwischen schon an der Spitze und schien durch niemanden mehr aufzuhalten zu sein. Das Feld danach kontrollierten die Britinnen. Endlich, bei 1000 m hauten die deutschen Frauen - inzwischen auf Platz 4 - in die Riemen, kamen immer näher an die Australierinnen heran, lagen bei 1500 m schon mit 2 Sekunden vor ihnen und bauten den Vorsprung bis ins Ziel auf 7 Sekunden aus. Jeden Angriff auf die an zweiter Stelle rudernden Frauen von der britischen Insel konterten diese und ließen es nicht wieder zu einer Endspurtschlappe wie im letzten Jahr kommen. Am Ende siegten die neun Sportlerinnen aus den USA klar vor denen aus Großbritannien. Mit zwei Sekunden Rückstand und einem sicheren Vorsprung vor den Booten aus Australien, Kanada und den Niederlanden wurden die Frauen aus Halle, Crefeld, Neuss, Lauinigen, Mainz, Dorsten, Ulm und Eilenburg Dritte, bescherten sich und dem Deutschen Ruderverband eine Bronzemedaille bei diesen Weltmeisterschaften der Ruderinnen und Ruderer, die noch nicht 23 Jahre alt sind und wohl bald um die Teilnahme an olympischen Regatten kämpfen werden. Viele Dietrichsche Familienmitglieder haben ihre Anne von der Tribüne in Linz- Ottensheim aus angefeuert. Mit ihnen und den anderen  Familienmitgliedern aus Kospa freuen sich auch die Mitglieder vom Ruderclub Eilenburg über den hart erkämpften Medaillengewinn bei der Weltmeisterschaft.

Dr. Michael Hirschfeld

 

   

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