Deutsche Jahrgangsmeisterschaften U17 und U23


Zwei Eilenburger Ruderinnen waren in Brandenburg dabei, als um die Meisterwürde bei den Junioren und den U-23-Senioren gekämpft wurde. Christin Fernitz ging gleich in zwei Bootsklassen an den Start. Mit einem dritten Platz im Einer (13 Starterinnen) stelle sie ihre ausgezeichnete Form unter Beweis. Das gute Rennen im Vorlauf ersparte einen Hoffnungslauf, mit dem zweiten Platz im Halbfinale deute schon alles auf eine gute Platzierung im Finale. Zusammen mit zwei Gegnerinnen aus dem Finale des Einerrennens (Magdeburg, Berlin) und einer vierten Ruderin aus Potsdam saß Christin auch im Doppelvierer. Diese vier jungen Damen ließen der Konkurrenz keine Chance und sicherten sich die Goldmedaille. Mit diesem Ergebnis dürfte an einem Platz für Christin Fernitz in der deutschen Nationalmannschaft bei den U-23-Weltmeisterschaften nicht mehr zu rütteln sein: Vom 26. bis 29 Juli werden 600 Ruderinnen und Ruderer aus 40 Ländern, die jünger als 24 Jahre sind, in Strathclyde (Schottland) um ihre Weltmeistertitel kämpfen und unter Umständen sogar Ansprüche auf eine Olympiadeteilnahme im nächsten Jahr anmelden. Bei den jungen Juniorinnen (U 17) saß Elisabeth Budras mit zwei Dresdnerinnen und einer Ruderin aus Pirna im Doppelvierer. (Den Platz im Sachsenvierer erkämpfte sich Elisabeth mit einem klaren Sieg bei einer Qualifikationsregatta in Wurzen.) Nach einem zweiten Platz im Vorlauf ging es über das Halb- ins B-Finale. Dass es nicht ganz zum Sieg gereicht hat, grämte die jungen Damen ein wenig, immerhin sprang der zweite Platz nach furiosem Endspurt heraus.

Bericht: DMH

1. Jugendwochenende 2007 im Bootshaus

Meissner Langstreckenregatta 2007 / 125 Jahre Meissner Ruderclub "Neptun"

Fotos: Osse
Kommentare: Felix
Beginn der Fotogeschichte: am 09.06.2007. Nach umständlichen Transportmanövern und einem Umweg über Prag fanden wir uns gerade noch pünktlich 09:40 Uhr beim Dresdner Ruderverein ein. Unser Boot hatten die Ruderkameraden von der Wurzener Rudervereinigung "Schwarz-gelb" freundlicherweise mitgebracht.



Die Vorbereitungen am Steg waren von Hektik geprägt, in letzter Minute mussten wir uns noch eine Dolle organisieren, da diese beim Transport abhanden gekommen war. Abgelegt wurde mit dem Heck gegen die Strömung - sehr ungewöhnlich für uns, weshalb es auch Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft gab.



Der Startabstand betrug 2 Minuten. Alle Teams waren bemüht rechtzeitig, entsprechend ihrer gelosten Startnummer aufs Wasser zu kommen.



Die Mannschaft der "Jugend" am Start. Festgehalten vom Starter und das Startsignal kam per Mobiltelefon. Eine interessante und zuverlässige Methode. Wir hatten die Nummer 1 gelost und führten damit das 10-Boote-Feld an.



Durch die Dresdner Altstadt und malerische Landschaft führte uns das Rennen über gute 2 Stunden. Osse, der sich bereiterklärt hatte Landdienst zu leisten, fertigte diese hervorragenden Schnappschüsse vom Streckenverlauf an. Ihm sei hierfür und für das Anfeuern mit dem Megafon herzlich gedankt.







Kaum die Strapazen des Rennens und der sengenden Sonne überstanden, musste zügig gewendet werden um nicht zu weit vom Zielsteg wegzutreiben. Auf der ganzen Strecke hat uns nur ein Boot überholt, zum Haupt- feld haben wir guten Abstand gehalten. Diese Umstände ließen uns erahnen, dass wir nich ganz schlecht über die gut 32 Kilometer gekommen sind. Wir hatten keine Pausen eingelgt, getrunken werden durfte immer nur von einem Mitglied der Mannschaft bei kurzem Aussetzen des Schlages. Die Steuerfrau brachte und hervorragend auf gutem Kurs durch dieses "Neuwasser" und gern hätten wir aufgrund der idyllischen Landschaft unterwegs verweilt. Am Steg angelegt, sind uns die Anstrengungen deutlich anzusehen.



Besonders die großen Wellen der Schaufelraddampfer haben einiges an Wasser ins Boot geschlagen, so dass wir am Ende eine ganze Menge bis zu den Trittbretter in der Bilge verzeichnen mussten.



Wahrlich verdient haben wir uns den Sprung ins kühle Nass während die anderen Vereine nach und nach ihre Rennen ins Ziel rudern. Erst beim schwimmen in der Elbe wird uns bewusst, welch starke Strömung unser Boot die ganze Zeit umfing und antrieb.



Sogar ein Lokalfernsehsender interessierte sich für die Vorgänge beim Meissner RC.



Auf mehreren Gruppenbildern sieht man die Mannschaft. Bei der Siegerehrung wurden allen Teilnehmern hochwertige Medaillen aus Meissner Porzellan überreicht, das gefiel natürlich. Wir erruderten uns einen guten 6ten Platz unter den 10 gestarteten Booten mit einer Zeit von 2h und 21 Sekunden. Am Ende des Berichtes findet sich eine Ergebnisübersicht.





Nach einer kurzen Erfrischung und einem Imbiss machten wir uns auf in die Stadt Meissen, um ordentlich zu Speisen und auf unser gutes Rennen gemeinsam mit Osse anzustoßen.



Die Meissner Gastwirte haben anscheinend am Nachmittag durchgehend geschlossen, so dass wir nur eine geöffnete Wirtschaft fanden, in welche wir unter anderen Umständen sicher nicht eingekehrt wären. Doch im Nachhinein fanden wir dort ein ganz gutes Plätzchen für ein verspätetes Mittagsmahl.





Die Abendveranstaltung im Rahmen des 125 jährigen Bestehens unseres gastgebenden Vereines war von Festlichkeit geprägt. Leider waren die jungen Mitglieder des Clubs nur vereinzelt erschienen, zeitweise stellten wir die Hälfte der Besucher unter 40 Jahren. Der offizielle Protokollteil war gut organisiert und von angenehmer Kürze. Das "Geburtstagskind" ward reichlich beschenkt und belobigt, so soll es auch sein. Bei der Tombola gewannen wir leider keinen der Preise, doch zum Trost gab es für jeden Teilnehmer ein anständiges Bierglas.






Nachdem wir am Sonntagmorgen gut ausgeschlafen hatten begaben wir uns auf dem Heimweg. Natürlich kamen wir nicht umhin, uns im Gästebuch des Vereins zu verewigen, uns für die schönen Stunden zu bedanken und ein heimliches Gastgeschenk - eine Bootsfahne des RCE - im Clubraum des Bootshauses zu hinterlassen. Unser zuverlässiger Vierer "Jugend" war gemeinsam mit den Wurzenern schon wieder auf dem Weg Richtung Eilenburg, als wir noch in einer Gastlichkeit nahe Meissen speisten.



Daheim angekommen kümmerte ich mich mit Osse noch um unser Boot, schließlich mussten wir es noch in Wurzen abholen und im Bootshaus verstauen. Ein herzlicher Dank geht hier noch an die Wurzener Kameraden für ihre Unterstützung.

Felix Weiske


Die Mannschaft der "Jugend":
Christoph Krüger ('88)
Torsten Sämel ('86)
Felix Weiske ('82)
Sebastian Weiße ('86)
Stf. Tina Händler ('86)

Bodenpersonal: Thomas Osthoff ('82)



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Samstag

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Sonntag

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Zschornewitzer Ruderregatta am 28.04.2007


Hochsommerliche Temperaturen, fast spiegelglattes Wasser und ein gut vorbereiteter Sattelplatz, so empfing am Samstag der Zschornewitzer Ruderclub von 1954 seine Gäste zur 39. Frühjahrsregatta. Der Ruderclub Eilenburg war mit einer kleinen Mannschaft auch am Start. Dieser frühe Vergleich in der Wettkampfsaison bietet die Möglichkeit insbesondere den Leistungsstand der Ruderer aus Sachsen-Anhalt in Augenschein zu nehmen, ist dieses Bundesland doch für sehr leistungsstarke Mannschaften auch schon im Altersbereich 12-14 Jahre bekannt. Der Zschornewitzer See ist noch kleiner als die Kiesgrube und bietet geradeso Platz für die Regattastrecke mit einer Ruderdistanz von 1000m, auf sechs Bahnen verteilt gehen die Boote an den Start. Dafür sind Bedingungen bei gutem Wetter fast optimal. Den Auftakt für die Eilenburger Ruderer machten David Namislo und Kevin Ehser im Doppelzweier der AK 13/14, ihnen gelang prompt ein Sieg. Das blieb dann auch der einzige am ganzen Regattatag. Im Einer konnten beide vor allem auch technisch nicht überzeugen, David Namislo belegte in seinem Lauf Platz drei und Kevin Ehser kam in seinem Lauf auf Platz vier. Bei den Junioren B war Florian Straub im Einer am Start. Er hatte noch nicht wieder seine richtige Form gefunden und kam in einem auseinander gezogenen Bootefeld auf Platz drei. Bei den Mädchen der AK 14 war Jennifer Gollasch im Einer am Start, konnte aber der starken Konkurrenz aus Magdeburg nicht Paroli bieten und kam auf Platz fünf. Bei den jungen Erwachsenen ging Christoph Krüger an den Start und fuhr auf der Strecke ein starkes Rennen. Das führende Boot lag deutlich vorn, die nächsten drei Boote lagen in Zielhöhe gleichauf und querten dann innerhalb von zwei Sekunden die Ziellinie. Christoph Krüger reizte seinen Endspurt nicht deutlich genug aus und kam so mit geringem Abstand auf Platz vier. Das ist noch keine klare Position für den Ruderclub Eilenburg e.V., es muss noch einiges an Trainingsleistung erbracht werden, um auch mit der kleinen Mannschaft überzeugend dabei zu sein. Nach dem überraschenden Aus des viel versprechenden Talentes Florian Bellrich, sind jetzt die anderen Ruderer besonders herausgefordert sich zu beweisen.


S.B.

Bericht in der LVZ von der Concept II Europameisterschaft am Samstag, den 15.12.2007

Das trockene Rudern gehört schon lange zum Training des Wettkampfruderns im Winter, wenn die Gewässer in unseren Breiten nicht befahrbar sind. Seit einigen Jahren hat sich der Sport mit dem Rudergerät Concept II zur eigenen Wettkampfkategorie entwickelt, bei der auch Freizeitsportvereine und Fitnessclubs teilnehmen können. Da die Bewegung dem richtigen Rudern im Boot sehr ähnlich ist, tummeln sich selbstverständlich auch weiterhin sehr viele Rudervereine bei diesen Meisterschaften. Die vom Landesruderverband Sachsen ausgerichteten offenen Europameisterschaften waren auch für den Ruderclub Eilenburg ein absoluter Höhepunkt, zumal der Wettkampf in diesem Jahr in Dresden stattfand. Internationalität bestimmte die Meisterschaft, Athleten aus vielen Ländern, insbesondere aus Russland, Tschechien, Großbritannien und Italien waren am Start. Einige Verrückte Einzelkämpfer reisen um die halbe Welt, um bei einem solchen Ereignis dabei sein zu können. In Hinblick auf die Gestaltung der modernen Sportstätte wurde man höchsten Ansprüchen gerecht. Die Halle, in der gerudert wurde, war mit 30 Ergometern neusten Typs, eine großen Bühne für die bewegenden Siegerehrungen und einer guten Beschallungsanlage ausgestattet. Die ganze Meisterschaft war sehr gut organisiert, auch wenn die Technik ab und zu patzte. Die aus 9 Sportlern und einem Betreuer bestehende Eilenburger Delegation war früh aufgestanden um pünktlich zum ersten Rennen in der Turnhalle in Dresden-Prohlis zu sein. Es starteten die 14jährigen Mädchen, aus Eilenburg war Anne Dietrich dabei. Sie gewann mit über 2 Sekunden Abstand auf der 1000m langen Strecke klar gegen ihre 23 Kontrahenten. Dies motivierte die Eilenburger Mannschaft, so dass Elisabeth Budras, wenn auch unter großen Anstrengungen, im nächsten Rennen der 15-16jährigen Damen einen guten 4. Platz über 1500m erruderte. Der 15jährige Florian Bellrich platzierte sich nach langer Wettkampfabstinenz auf Rang 12 von 16 im zweiten Finale. Christin Fernitz erreichte bei den Frauen 19 Jahre und älter einen 6. Platz gegen starke Konkurrenz. Im Feld der jungen Männer von 19-29 Jahre waren drei Eilenburger am Start: Mit 20 Jahren war Christoph Krüger der jüngste, landete mit Rang 21 knapp vor dem ein Jahr älterem Christian Vogt, der erst vor kurzem wieder zum Rudersport gefunden hat. Thomas Osthoff lieferte dafür, dass er auch erst seit wenigen Jahren rudert, ein hervorragendes Rennen und sicherte sich damit den 18. Platz im Starterfeld. Besonders erwähnenswert aus Sicht unseres Ruderclubs ist die Teilnahme zweier Sportler im Bereich der 40-49 jährigen Männer, im Rudern Masters genannt. Es ist schon sehr lange her, dass der RCE in dieser Altersklasse Sportler an den Start brachte. Tilo Palm und Steffen Scholz konnten das Publikum durch guten Rudersport und eisernen Willen begeistern, wenn auch die Platzierungen erwartungsgemäß im hinteren Bereich lagen. Für die beiden zählte nach eigenen Angaben viel mehr der Sportsgeist und das Durchhaltevermögen. So waren beide sehr zufrieden, als sie ihre eigene Bestzeit überboten und die 2000m lange Strecke gut überstanden hatten. Dieser Wettkampf war in diesem Jahr der letzte sportliche Höhepunkt im Rudern. Erst im Februar werden Eilenburger wieder auf dem Ergometer sitzen, wenn der Landesruderverband zum Sachsen Cup einlädt. Ergebnisübersicht: 1000m - A. Dietrich 1. Platz 3:35,20; 1500m - E. Budras 4. Platz 5:42,00; F. Bellrich 12. Platz 5:02,00; 2000m - C. Fernitz 6. Platz 7:04,30; C. Krüger 21. Platz 6:55,50; C. Vogt 22. Platz 6:57,00; T. Osthoff 18.Platz 6:40,00; T. Palm 17. Platz 6:59,60; S. Scholz 19. Platz 7:14,40 Weitere Informationen unter www.ruderclub-eilenburg.de

Bericht: FW

 

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Bericht 17. Eilenburger Frühjahrsregatta 5. Mai 2007

 

Im Jahr 1991 machte der Ruderclub Eilenburg die ersten Schritte, auf dem heimischen Gewässer Kiesgrube einen ansprechenden ruderischen Wettkampf für die Rudervereine der Region anzubieten. Inzwischen etabliert, ging am vergangenen Samstag nun bereits die 17. Auflage der Eilenburger Frühjahrsregatta über die mittlerweile sehr gut ausgebaute Regattastrecke. Bei stürmischen Winden aus Osten schlug das Wasser zuweilen Wellen mit Schaumkronen, ein klares Zeichen für extreme Bedingungen. Es forderte die Ruderinnen und Ruderer in besonderem Maße nicht nur mit Kraft und Ausdauer, sondern auch mit technischem Geschick die Ruderdistanz von 1000m zu bewältigen. Nicht jedes Boot schaffte es, so dass auch häufiger als normal Kenterungen auf der Strecke vorkamen, sogar im Doppelzweier – alles ohne Verletzte.

Im Schwerpunkt eine Regatta für Kinder und Jugendliche, waren auch einige Rennen der Erwachsenen mit im Plan. Angereist waren Mannschaften aus 16 Rudervereinen der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Vielfalt der Wettkampfformen zeigte sich darin, dass neben den Rennen über die Normalstrecke auch Schlagzahlrennen, hier geht es nicht um Schnelligkeit, sondern darum die Strecke von 500m mit möglichst wenig Schlägen in einer guten Zeit zu durchrudern, sowie ein Slalomparcours für Ruderanfänger, in dem Geschicklichkeit gefordert ist, auf dem Programm standen.

Die Starterinnen und Starter des gastgebenden Ruderclub Eilenburg präsentierten sich auf ihrer Heimatstrecke in guter Verfassung, wenn auch nicht in jedem Fall mit der notwendigen technischen Eleganz. Insgesamt 7 erste Plätze konnten erkämpft werden, fünf auf der 1000m Strecke, zwei in den Slalomrennen.

Den Auftakt machten David Namislo und Kevin Ehser im Doppelzweier der Alterklasse 14, die mit deutlichem Abstand in ihrem Lauf als erste die Ziellinie überquerten. Ihren ersten Sieg im Einer überhaupt erkämpfte sich Jennifer Gollasch in der Alterklasse 14, ebenfalls mit klarem Abstand zur Zweitplatzierten. Zusammen mit ihrer Ruderkameradin Anne Dietrich schafften sie im Doppelzweier dann auch noch einen Sieg. In einem gut besetzten 5-Boote-Feld bei den Männern trotzte Christoph Krüger den Wellen und ruderte für sich einen sicheren Abstand zu den übrigen Startern heraus und am Ende als erster über Ziellinie. Bei den Juniorinnen B im Einer lieferten sich unter fünf Starterinnen die beiden Boote aus Leipzig und die Eilenburgerin Elisabeth Budras auf der ganzen Strecke ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Elisabeth Budras mit nur zwei Sekunden Vorsprung im Ziel für sich entschied. Die zwei ersten Plätze im Slalomrennen erkämpften sich die Anfänger der Eilenburger Mannschaft Robert Fromm und Vivian Kretzschmar, Lucas Kauthe holte sich den 2. Platz.

Noch nicht so erfolgreich auf der Regattastrecke waren die Eilenburger Jungen der Altersklasse 12, die in diesem Jahr vermehrt Regatta- und Wettkampferfahrung sammeln sollen. Aller Anfang ist schwer und auch Rudermeister fallen nicht vom Himmel.

Zwar nicht den Sieg aber trotzdem ein ansprechendes Rennen bestritten die Männer des Ruderclub Eilenburg in der offenen  Klasse im Doppelvierer. Christoph Krüger, Torsten Sämel, Sebastian Weiße und Felix Weiske besetzen damit eine Altergruppe, die in den zurückliegenden 15 Jahren im Ruderclub Eilenburg nur in Ausnahmefällen an den Start ging. Die Selbsteinschätzung der Mannschaft klang nach mehr, so dass dies sicherlich nicht der letzte Start bei einer Regatta war.

Die Eilenburger Ruderer sind in den nächsten Monaten zu verschiedenen Regatten in der Region unterwegs, bis sie dann Ende September die sächsischen Rudervereine wieder zur Landesmeisterschaft auf der Kiesgrube begrüßen werden.

                                                             

Weitere Ergebnisse der Eilenburger Ruderer:

JM 1x B: F. Straub 2.Pl.; Jung 1x AK 14: D. Namislo 2. Pl., K. Ehser 3. Pl.; Mäd 1x AK 14: A. Dietrich 3. Pl.; SM 1x B: S. Weiße 5. Pl.; Jung 1x AK 12: W. Scholz 3. Pl., A. Jarke 4. Pl., L. Becker 5. Pl.; Jung 4x+ 11/12 SZ W. Scholz, A. Jarke, L. Becker, L. Kauthe, Stm. R. Fromm 3. Pl.

Steffen Buschmann

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Langstreckenregatta Leipzig 15.04.2007

Frühtest Berlin 20./21.04.2007
Trainingslager Osterferien


Bericht LVZ


Erste Überprüfungen auf dem Wasser bei der Langstrecke in Leipzig und beim Frühtest der Junioren in Ber-lin, geben den Eilenburger Ruderern einen Rückschluss auf den Trainingsstand. Auch wenn die Monate von November bis März vom Wetter her eher untypisch waren, haben die Eilenbur-ger Ruderer an ihrem Trainingsplan festgehalten und sind erst Ende März mit dem traditionellen Anrudern in die Wassersaison gestartet. Kurz zuvor sind Stege zu Wasser gelassen worden, was eine wesentliche Vor-aussetzung für das Wassertraining auf Mühlgraben und Kiesgrube ist. Zur schnellen Gewöhnung an das nasse Element wurde wie in jedem Jahr ein Wassertrainingslager durch-geführt, diesmal jedoch an zwei verschiedenen Orten. Während die Senioren, das umfasst im Rudern die Alterklassen 19 bis 26, von Karfreitag bis Ostermontag in Rüdersdorf auf dem Kalksee und den angrenzen-den Gewässern fleißig ihre Kilometer zurücklegten, trainierten im zweiten Teil der Osterferien Kinder und Jugendliche des Vereins in Eilenburg auf der Kiesgrube. Da im Verein von jeher das besondere Augenmerk dem Nachwuchs und der Jugendarbeit gilt, folgte man diesem Gedanken auch diesmal in der Organisation. Übernachtet wurde im Bootshaus am Stadtpark, der Weg an die Kiesgrube gemeinsam mit dem Fahrrad zurückgelegt. Ergänzt wurde das viertägige Trainingslager durch Videoabend, Schwimmhallenbesuch und Bowling. Das Training auf der Kiesgrube umfasste neben der Kilometerleistung vor allem die Schulung der Rudertechnik. Denn ein Ruderer muss nicht nur einfach geradeaus fahren können, sondern auch verschie-dene Manöver und Geschicklichkeitsaufgaben mit seinem Boot bewältigen können, dies wird mit der Ab-nahme der Technikstufe überprüft. Erfreulich dass auch zwei Anfängerinnen dabei waren, denen von erfah-renen Übungsleitern und Gruppenhelfern die ersten Schritte im Rudern vermittelt wurden. Die Langstrecke in Leipzig am 15. April war dann für einen Großteil der jugendlichen Trainingslagerteilneh-mer der erste Test in diesem Jahr. Wohlwollendes Wetter und beste Wasserbedingungen reichten allein aber nicht aus. Die geringe Trainingskilometerleistung im Vergleich zu anderen Rudervereinen, die teilweise den ganzen Winter auf dem Wasser trainiert haben bzw. schon Anfang März wieder auf dem Wasser waren, schlug sich auch im Ergebnis der Eilenburger Starter nieder. Bei den Mädchen Jahrgang 1993 platzierten sich in einem 10-Bootefeld Anne Dietrich auf dem 5. Platz und Jennifer Gollasch auf dem 9. Platz. Ihre Alter-kameraden David Namislo und Kevin Ehser hatten deutlich mehr Gegner. Insgesamt 32 Starter absolvierten hier die Distanz von 3000m oberhalb des Elsterwehrs in der Leipziger Innenstadt. David kam auf Rang 26 und Kevin auf Rang 29, da ist noch viel zu tun bis zum nächsten Wettkampf. Für die jüngsten unter den Ei-lenburger Startern, die in diesem Jahr richtig Wettkampfluft schnuppern sollen, zeigte das Ergebnis noch einen langen Weg auf. Unter den 16 Startern der Altersklasse 12 kam Wilhelm Scholz auf Platz 12, Alexan-der Jarke auf Platz 14 und Lukas Becker auf Platz 15. Bei den Erwachsenen startete Christoph Krüger und kam bei 8 Booten auf Platz 5, der Abstand zum Erstplatzierten blieb unter einer halben Minute. Obwohl sie den zweiten Platz unter elf Starterinnen der Juniorinnen B erruderte, war Elisabeth Budras mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden. Seit dem vergangenen Jahr trainiert sie teilweise am Landesstützpunkt in Leipzig. In der vorangegangenen Trainingswoche blieb sie immer deutlich vor einer ihrer Mitkonkurrentin-nen aus Leipzig, aber bei der Langstrecke nahm die Leipzigerin ihr ganze sieben Sekunden ab. Überzeugender schätzte Elisabeth Budras ihre Leistungen beim Frühtest der Junioren in Berlin-Grünau am zurückliegenden Wochenende ein. Obwohl der Wind und damit die Wasserbedingungen den Startern eini-ges abverlangte auf den 1500m platzierte sie sich unter 33 Starterinnen auf Rang 15. Diese Platzierung wurde wie bei einer Meisterschaft in Vorrennen, Hoffnungsläufen, Halbfinals und Finals ermittelt. Die Eilenburger Ruderer haben noch einiges vor sich, wollen sie auch in diesem Jahr Teilnehmer für den Bundeswettbewerb und die Deutschen Juniorenmeisterschaften stellen. Nächste Zwischenstation ist die Eilenburger Frühjahrsregatta am 5. Mai auf der Kiesgrube.


und hier noch der Bericht aus der Clubinfo:
Auflage 28 Leipziger Langstrecke über 3000m oberhalb des Elsterwehrs in der Leipziger Innenstadt, wir schreiben den 15. April 2007. (Irgendwann in fernen Zeiten war ich hier auch einmal am Start und zu meiner und auch anderer Leute Überraschung sogar erfolgreich, ein Messingteller schlummert noch heute in einer meiner Kartons.) Man gönnt sich ja sonst nichts... (Anm.d.Red: Der Artikel wird erst vollständig lesbar, wenn die Clubinfo erschienen ist)

Ergebnisse:

SM 1x A/B Christoph Krüger 5. Platz (8 Startern)
JF 1x B Elisabeth Budras 2. Platz (11 Starterinnen)
Mäd 1x 93 Anne Dietrich 5. Platz, Jennifer Gollasch 9. Platz (10 Starterinnen)
Jung 1x 93 David Namislo 26. Platz, Kevin Ehser 29. Platz (32 Starter)
Jung 1x 95 Wilhelm Scholz 12. Platz, Alexander Jarke 14. Platz, Lukas Becker 15. Platz (16 Starter)


Berichte: S.B.

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