Zschornewitzer Ruderregatta am 28.04.2007


Hochsommerliche Temperaturen, fast spiegelglattes Wasser und ein gut vorbereiteter Sattelplatz, so empfing am Samstag der Zschornewitzer Ruderclub von 1954 seine Gäste zur 39. Frühjahrsregatta. Der Ruderclub Eilenburg war mit einer kleinen Mannschaft auch am Start. Dieser frühe Vergleich in der Wettkampfsaison bietet die Möglichkeit insbesondere den Leistungsstand der Ruderer aus Sachsen-Anhalt in Augenschein zu nehmen, ist dieses Bundesland doch für sehr leistungsstarke Mannschaften auch schon im Altersbereich 12-14 Jahre bekannt. Der Zschornewitzer See ist noch kleiner als die Kiesgrube und bietet geradeso Platz für die Regattastrecke mit einer Ruderdistanz von 1000m, auf sechs Bahnen verteilt gehen die Boote an den Start. Dafür sind Bedingungen bei gutem Wetter fast optimal. Den Auftakt für die Eilenburger Ruderer machten David Namislo und Kevin Ehser im Doppelzweier der AK 13/14, ihnen gelang prompt ein Sieg. Das blieb dann auch der einzige am ganzen Regattatag. Im Einer konnten beide vor allem auch technisch nicht überzeugen, David Namislo belegte in seinem Lauf Platz drei und Kevin Ehser kam in seinem Lauf auf Platz vier. Bei den Junioren B war Florian Straub im Einer am Start. Er hatte noch nicht wieder seine richtige Form gefunden und kam in einem auseinander gezogenen Bootefeld auf Platz drei. Bei den Mädchen der AK 14 war Jennifer Gollasch im Einer am Start, konnte aber der starken Konkurrenz aus Magdeburg nicht Paroli bieten und kam auf Platz fünf. Bei den jungen Erwachsenen ging Christoph Krüger an den Start und fuhr auf der Strecke ein starkes Rennen. Das führende Boot lag deutlich vorn, die nächsten drei Boote lagen in Zielhöhe gleichauf und querten dann innerhalb von zwei Sekunden die Ziellinie. Christoph Krüger reizte seinen Endspurt nicht deutlich genug aus und kam so mit geringem Abstand auf Platz vier. Das ist noch keine klare Position für den Ruderclub Eilenburg e.V., es muss noch einiges an Trainingsleistung erbracht werden, um auch mit der kleinen Mannschaft überzeugend dabei zu sein. Nach dem überraschenden Aus des viel versprechenden Talentes Florian Bellrich, sind jetzt die anderen Ruderer besonders herausgefordert sich zu beweisen.


S.B.

   

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