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Stegeinsatz an der Kiesgrube und im Bootshaus
Bootshängerentladung
Bau eines Transportsystems für Boote an der Kiesgrube
Bootspflege und -reparatur
Geländepflege am Bootshaus

Verpflegung mit Würstchen und Getränken

Fotos: David
 

Ruderer freuen sich über Boot nach Maß

Autor: Heike Liesaus

Erschienen: LVZ, 23.03.2010

Foto: Heike Liesaus

Der neue Zweier wird von den Mitgliedern des Eilenburger Ruderclubs begutachtet. Eilenburg. Erst die Arbeit dann das Vergnügen: Ruderclub-Chef Wilfrid Dippmann hätte es am Morgen nicht geglaubt. Pünktlich zum Beginn des Tags der offenen Tür am Bootshaus am Eilenburger Mühlgraben ließ sich die Sonne blicken. Am Vormittag mussten etwa 30 Ruderfreunde noch Boote durch den Regen schleppen, um sie dann für das Training im Sommer zur Kiesgrube zu fahren. Am kommenden Sonnabend steht im Bootshaus am Stadtpark das Anrudern bevor. Dazu wurde hier der Steg wieder angebracht.

Offiziell sollte es dort aber am Tag der offenen Tür noch nicht ins Wasser gehen. „Aber ein bisschen wundere ich mich schon, dass noch keiner ein Boot ins reingelassen hat“, stellte Dippmann wiederum fest. Dafür standen Ruderergometer und ein niegelnagelneuer Zweier vor dem Haus. Ein Hightech-Gerät teils aus leichtem karbonfaserverstärkten Material für eine recht schwere Besatzung: Damit sollen zwei 90-Kilo-Männer rudern. „Solche Boote sind Spezialanfertigungen“, erklärte der Vereinschef. Die Geräte würden je nach Gewicht und Größe angefertigt. Selbst die Schuhe sind fest montiert. 10000 Euro hat’s gekostet. Die Hälfte kam über Fördermittel herein. „Die würde es schon in diesem Jahr nicht mehr geben. Der Freistaat hat erstmal alle Unterstützung in dieser Richtung gestrichen“, hatte Dippmann erfahren. Für die andere Hälfte der Summe sei eine vereinsinterne Spendenaktion gelaufen.

Anfangs wollten sich keine Besucher sehen lassen. Die Arbeit im eigenen Garten lockt, vermuteten die Vereinsmitglieder. Sie befürchteten aber auch, dass ihr Sport nach dem tragischen Unfall am Leipziger Elsterwehr, bei dem vor etwa einem Jahr ein Junge ums Leben kam, insgesamt Schaden erlitt. „Wir hatten eine Zusammenarbeit zum Ganztagsangebot mit dem Gymnasium aufgebaut. Danach kam eine Absage: Die Sache sei zu gefährlich“, erzählte Rayk Bremme-Jung. Dabei hielt er selbst seinen Sport keinesfalls für gefahrvoll. Am Mühlgraben und erst recht von der Kiesgrube sei das nächste Wehr sehr weit entfernt. Im Ruderclub lernte er seine Ehefrau Kirstin kennen. Die Söhne Jakob (8) und Malte (10) haben inzwischen ebenfalls die Skulls in der Hand. Und Rudererfamilien dieser Art seien im Verein keine Ausnahme, war zu hören.

Richtiges Rudern fange erst mit zehn Jahren an. Vorher gehe es mehr um Sport und Spiel allgemein. „Aber wir wollen die Kinder möglichst schon früh bei uns einbinden, denn später haben sie oft schon andere Sportarten für sich entdeckt“, erläuterte Bremme –Jung die Taktik, Nachwuchs für den 150 Mitglieder zählenden Verein zu gewinnen. Überhaupt punktet der Ruderclub mit Sportmöglichkeiten, die nicht unbedingt etwas mit Wasser zu tun haben: Da gibt es den Tennisplatz, die Volleyballanlage, den Kraftraum.

Und schließlich kam die erste Besucherfamilie um die Ecke spaziert. Yvonne und Mike Altmann mit Kinderwagen, in dem Baby Leila lag, und mit Töchterchen Gina Maxim, sechs Jahre jung, das neugierig blickte und sagte: „Ich will rudern.“ Das konnte Gina tatsächlich im Ruderbecken im Keller probieren. Torsten Sämel (23), seit 1997 Vereinsmitglied, erklärte ihr und ihrem Vater alles. „Hier ist der Bewegungsablauf natürlicher. Außerdem lässt sich die Koordination in der Mannschaft besser üben“, beschrieb er die Vorteile gegenüber dem Ergometer, mit dem sich wiederum die Kraft besser trainieren ließe.

Wer sich für eine Mitgliedschaft im Verein interessiert, findet im Bootshaus montags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags ab 18 Uhr einen Ansprechpartner vor. 

 

Tag der offenen Tür

Am 20. März 2010 fand im Bootshaus am Stadtpark der Tag der offenen Tür statt, um Ruderinteressierten einen Eindruck von unserem Verein zu bieten. In der Bootshalle waren Fotos der letzten Veranstaltungen zu sehen, außerdem konnte ein moderner Doppelzweier in Carbonausführung angesehen und angefasst werden. Beim Rundgang durch das Bootshaus konnten die Besucher auch selbst aktiv werden und auf dem Ergoimeter oder im Gig Einer rudern.

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Text, Fotos: Robert

Am Morgen des 6. Juni traf sich eine kleine, aber lustige Truppe Jugendlicher gegen 9.00 Uhr vor dem Bootshaus, um zu einer Radtour aufzubrechen. Die Strecke sollte, so hatte es Thomas "Osse" Osthoff festgelegt, von Eilenburg über Hainichen, durch die Muldenaue bis zur gegenüberliegenden Seite Fähr-Gruna, weiter nach Ober- und Niederglaucha, von dort nach Bad Düben, über die Mulde und zurück über Görschlitz durch den Forst nach Mörtitz und schließlich wieder Eilenburg führen.
Bevor diese Strecke von ca. 45 km angetreten werden konnte, wurde noch die Tagesaufgabe vorgestellt. Jeder sollte, auf den Spuren der alten Landvermesser, unterwegs die Länge der verschiedensten Dinge in Bananen messen. Jeder bekam also eine Banane, die nach verrichtetem Dienst als Messinstrument verspeist werden konnte. Die Ergebnisse findet der Leser am Ende des Textes.
Anfangs bereitete der starke Gegenwind noch einige Schwierigkeiten. Da die Tour ein Rundkurs war, kehrte sich dieser jedoch bald zu Rückenwind um. Die Truppe kam schnell voran und unterwegs wurde an den verschiedensten Stellen gemessen, was das Zeug hielt. Kurz vor der Fähre Gruna, jeder kennt wahrscheinlich diesen steilen Weg aus der Muldenaue hinauf, musste erst dieser bezwungen werden, um sich dann kurz darauf todesmutig einen noch unwegsameren Pfad wieder auf Flussniveau hinabzustürzen. Die weitere Strecke bis zum Mittags- und auch Scheitelpunkt kurz vor Görschlitz verlief reibungslos. Selbstverpflegung war angesagt und so rasteten alle bei einem zwar von schlechtem Wetter bedrohten, aber doch schönen Picknick.
Die Rückfahrt stand ungewollt unter dem Motto "Die Irrfahrten des Odysseus". Eigentlich sollte es geradewegs durch den Wald in Richtung "Rote Jahne"/Mörtitz gehen, aber die Wegbeschilderung ließ mehrere Deutungen zu, so dass wir erst mit kleinen Umwegen das nächste Zwischenziel erreichten. Von Mörtitz bis Eilenburg war es nur noch ein Katzensprung, so dass wir just als es anfing zu regnen im Eiscafé Krause landeten, wo jeder noch ein Eis schlecken konnte. In der Hoffnung, der Regen möge in dieser Zeit wieder aufhören (eine Hoffnung, die leider enttäuscht wurde), blickten wir fragend gen Himmel. Also ging es in kräftigem Regen auf die letzten Meter Richtung Bootshaus.
Dort wurde bis zum Abendbrot noch Tischtennis gespielt, da das Experiment, riesige Seifenblasen zu erzeugen, fehlschlug. Zu einer recht frühen Abendbrotzeit gab es leckere Nudeln mit Wurstgulasch und roter Brause, zum Nachtisch für jeden einen Riesen-Schaumkuss. Ein gelungener Abschluss für einen schönen Tag.

Längenangaben in Bananen (B)

Tim 8,5
Tony 8,5
Robert F. 9,0
Thomas 9,5
Karla 9,5
Robert H. 10,0
   
ein herkömmliches Garagentor 9x12
>Hinweisschild Fähre Gruna 13,5
Schild Naturschutzgebiet 10,0
LKW 97,5
Sattelhöhe von Robert F. 6,0
Vogelhäuschen 2,0
Susis Rucksack ,5
Werbeeiswaffel vor Eiscafé Krause 12,5


Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist fortzuführen!

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Trainingslager Pfingsten 2009

 

Wieder einmal auf Berliner Gewässern unterwegs

 

Nach den guten Erfahrungen aus den letzten Jahren haben wir auch in diesem Jahr wieder ein viertägiges Trainingslager für alle Altersklassen  angeboten. Die sehr gute Resonanz von immerhin 21 Anmeldungen führte uns logistisch an Grenzen. Um für alle Sportler ausreichend Ruderbootsplätze anbieten zu können, mussten wir zu außergewöhnlichen Maßnahmen greifen. Denn obwohl unser neuer Bootsanhänger viel Ablagefläche bietet, mussten einige Kleinboote unter die Streben gehangen werden. Zusätzlich konnten wir bei unserem Gastgeber einige Boote ausleihen.

Auch bei den Übernachtungsplätzen in Betten lag die Obergrenze bei 13, so dass alle Spätanmelder ihre Nächte auf Lumas im Kraftraum verbrachten.

Rudersportlich war durch die große Teilnehmer- und Bootszahl Vieles möglich.

Das obligatorische Einertraining in allen Altersklassen gehörte genauso dazu wie die Trainingseinheiten im Doppelzweier und Doppelvierer ohne.

Ziel der Trainingseinheiten war für alle die Erhaltung ruderischer Fitness, für einige auch die Teilnahme an den folgenden Regatten der Saison

  • Regatta Lobenstein
  • Hamburger Staffelrudern
  • Regatta Werden
  • Landesmeisterschaften

Auch abseits unserer normalen Wege fanden sich Mannschaften zusammen, so Torsten und Rudi im Riemenzweier ohne und eine andere Crew im C-Gig Doppelfünfer ohne.

Pro Tag waren zwei Trainingseinheiten eingeplant, die auch von fast allen Teilnehmern entsprechend ihrem Können genutzt wurden. Gefahren wurden pro TE 15-20 km, auch ein Anfänger-Kentertraining war im Programm.

Die Begleitung durch Motorboote ist durch die günstige Wasserlage und die vielen Boote auf der Strecke nicht unbedingt erforderlich, so dass alle Teilnehmer auch wirklich durchgängig rudern konnten. Für die Zukunft wäre es dennoch schön, wenn ein erfahrener Trainer von Zeit zu Zeit einen Blick auf das Rudergeschehen werfen würde. Denn nur so können kleine Fehler, die sich über Jahre eingeschlichen haben, erfolgreich ausgemerzt werden.

Neben dem Training in den Rennboten war für den Sonntagnachmittag eine Ausfahrt in Richtung Krüpelsee angesetzt. Immerhin 42 Kilometer waren zu rudern, was wir im B-Gig Doppelachter, umsäumt von zwei C-Gig Doppelvierern und einem Rennzweier, auch taten. Diese Tour brachte dem überwiegenden Teil der Sportler viel Spaß und bedeutete für uns alle die Befahrung von Neuwasser.

Die Versorgung war durch Osse, Frank und Felix vorbereitet worden, bei der Bewirtung und dem Küchendienst halfen dann alle mit. Durch die ausgedehnten Touren auf den südlichen Berliner Gewässern kamen wir auch in den Genuss verschiedener regionaltypischer Speisen. Die Einladung und der Bootstransport oblagen unserem Sportwart Christoph Krüger, der alles in bewährter Weise erledigte. Am weitesten angereist war Sebastian, der, um am Trainingslager teilzunehmen, etwa 1500 km unter die Räder seines Autos brachte.

Für die ausgezeichnete Betreuung und Buchung der Quartiere, Organisation des Bootsverleihes und allem Drumherum danken wir dem Richtershorner Ruderclub und vor allem unserem Ruderkameraden Frank Petzold.

 

Felix Weiske

 

Teilnehmerliste:

Frank, Thomas, Felix, Sebastian, Torsten, Andreas, Christian, Robert, Tina, Karla, Ricarda, Florian, Christoph, Anne, Mario, Einar, Hannes, Elisabeth, Susann, Florian, Florian

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